Malsch/Karlsruhe

Gruppe: Jugendgemeinderat, Konfirmanden und Mitglieder des BDKJ

Die beiden Teile des Malscher Memorialsteines, dessen Kontur an eine ausgebreitete Thorarolle erinnert, wurde mittels 19 Bohrlöcher aus dem Steinbruch gesprengt. Die 19 Bohrlöcher symbolisieren die 19 deportierten jüdischen Malscher Mitbürger. In den Stein gehauen wurde ein Keimling, als Zeichen der Hoffnung für eine neu entstehende christlich-jüdische Freundschaft. Außerdem zeigt der Memorialstein Ritzzeichnungen einer Frauengestalt, eines Trinkgefäßes und eines Laib Brots sowie eines LKWs. Mit diesen Zeichnungen würdigt der Stein eine mutige Malscherin, die den auf dem Kirchplatz ausharrenden Juden etwas zu Essen gebracht hatte und dabei ihre Verhaftung riskierte.


Vor Ort: Auf dem Malscher Kirchplatz


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